James Edward Lyons
in New York geboren, lebt und arbeitet er seit 1980 in Deutschland. Der Fulbright Stipendiat studierte Schauspiel und Regie an der Folkwangschule Essen und arbeitete mehrfach als Regieassistent am Düsseldorfer Schauspielhaus an der Seite von Peter Palitzsch. Mit der 1999 verstorbenen Schauspielerin und Diseuse Ortrud Beginnen verband James Lyons eine 16-jährige künstlerische Zusammenarbeit. Zahlreiche Revuen und Kabarett-Programme sind in dieser gemeinsamen Zeit entstanden, begonnen 1983 unter der Intendanz von Claus Peymann am Schauspielhaus Bochum mit der 'Minna' Trilogie. Am Deutschen Schauspielhaus Hamburg feierten beide Anfang der 90er Jahre mit der satirischen Heimatrevue 'Wir Mädel singen' Triumphe. Am Wiener Burgtheater wurde 1997 in ihrem monarchistischen Abend 'Ein Zacken aus der Krone' die Übernahme Österreichs satirisch geprobt.

Seit fünf Jahren läuft sein Portrait 'Johnny Cash- The Beast in Me' am Kleinen Theater am Südwestkorso in Berlin. Eine Tourneefassung des Werkes wurde 2010 mit dem Inthega Preis für bestes Crossover Musical ausgezeichnet. 'Für mich soll’s rote Rosen regnen', sein musikalisch-seelisches Portrait von Hildegard Knef, wurde in eigener Inszenierung über 250 Mal gespielt. Weitere Erfolge der letzten Zeit waren seine Revue zum 100. Geburtstag des Schlagerkomponisten Michael Jary, 'Haben Sie schon mal im Dunklen geküsst?' und die Fritzi Massary Operetten-Revue 'Warum soll eine Frau kein Verhältnis haben?' Zusammen mit dem Komponisten Paul Graham Brown schrieb er 2008 das Buch zum Musical 'Der Kampf des Jahrhunderts' über die historischen Boxkämpfe zwischen Max Schmeling und Joe Louis, das ebenso in Berlin uraufgeführt wurde wie ihr umjubeltes Musical 'King Kong', das demnächst an mehreren deutschsprachigen Bühnen nachgespielt wird.